Willkommen beim
Schlossprojekt W&K

 

Vergangene Veranstaltungen 

1. Schlossfest ( 23. Mai 2007 ) - eine schöne Erinnerung

 

Veranstaltung beginnt mit einer

Vernissage, in der Aquarelle und Zeichnungen von Günter Karittke vorgestellt werden. Einige Arbeiten zitieren die historischen Schlossansichten des Carl August Lebschée, eines Zeichners und Lithographen aus dem 19. Jahrhundert. Der Titel der Ausstellung

 

‚Auf den Spuren von Carl August Lebschée’

 

ist eine Hommage an diesen Künstler.

Danach stellte der Thurnauer Künstler eine Bilddokumentation über die Veränderungen am und im Schloss während der laufenden Umbaumaßnahmen  vor:

 

‚Das Thurnauer Schloss erzählt’...


Das Schloss selbst erzählt unterhaltsame Episoden aus seiner Geschichte und wie es ihm während der langjährigen Renovierungsarbeiten ergangen ist. 

Die historischen und fiktiven Ereignisse werden unterhaltsam erzählt und mit zeitgenössischer Musik und Geräuschenuntermalt. Die Erzählerin ist Barbara Karittke.

Im 2.Teil des Abends swingt das Schloss mit der

 

 ‚Old Beertown Jazzband in Concert’.

 

 


...viele Stiftungsfeste folgten...

 

 

Internationales Bugatti-Treffen Deutschland 2014

Am Samstag, den 7. Juni 2014 trafen gegen 10 Uhr ca. 70 Oldtimer in Thurnau ein.

Station war der obere Schlosshof. Besucher waren herzlich eingeladen, die alten Fahrzeuge zu bestaunen und sich von dem Zauber der legendären Bugatti einfangenzu lassen.  


   

         6.Schlossfest- und Stiftungsfest - 29. November 2014

 

 

Bericht über das 6. Schlossfest auf Schloss Thurnau vom 29.11.2014

 

Adventliches Schlossfest auf Schloss Thurnau

 

 

Am Samstag Abend veranstaltete das Schlossprojekt Wirth & Karittke und die Gräflich Giech’sche Spitalstiftungdas nun 6. Schlossfest auf Schloss Thurnau. Zahlreiche Thurnauer und erstaunlich viele Auswärtige nahmen die Gelegenheit wahr, historische und aktuelle Schlossgeschichte(n) rund um das Thurnauer Schloss mitzuerleben. Schon vor Beginn der Veranstaltung waren im adventlich dekorierten Kutschenhaus kaum noch frei Plätze zu bekommen.

 

Günter Karittke vom Schlossprojekt hat sein Schlossfest diesmal in die beginnende Adventszeit verlegt, da er seine diesjährigen Geschichten für die besinnliche vorweihnachtliche Zeit geschrieben hatte.

 

Gleich zu Beginn der Veranstaltung wurden die Besucher in die besondere Welt der Engel aus der barocken Laurentiuskirche entführt. Dort herrschte unter den Engeln helle Aufregung, da das Christuskind aus der Krippe verschwunden war.

 

Die vorweihnachtliche Geschichte begleitete die Besucher nun bis zu ihrer glücklichen Auflösung durch den Abend.Der Künstler unterlegte seine Adventsgeschichte mit beindruckenden Kamerafahrten und brillanten Detailaufnahmen der Laurentiuskirche, die den atmosphärischen Hintergrund seiner adventliche Geschichte vom unglücklichen Schlossengel bildete.

 

Barbara Karittke, die Erzählerin, ließ mit einfühlsamer Stimme die Figuren der Geschichten lebendig werden.

 

Günter Karittke ist es mit seiner Multivision in beeindruckender Weise gelungen, Bilder, Musik und Geschichtenmit viel Gespür für Stimmungen und Tempiwechseln zu einem atmosphärisch dichten Kunstwerk zu verweben, und den Spannungsbogen nicht abreißen zu lassen.

 

Während des weiteren Abends erzähltedas Schloss, von seinem Chronisten Quirinius unterstützt, seiner Freundin, der Schleiereule Eleonora Nachtauge, aus seiner bewegten Vergangenheit. Schwerpunktder historischen Schlossgeschichte(n) waren diesmal der Weiße Turm und der Centturm, die ehemaligen Gefängnistürme der weitläufigen Schlossanlage. Heitere Begebenheiten, ein Gefangenendialog und die atmosphärisch dichten Fotografienvom verlassenen Centturm entführten die Besucher in eine längst vergangen Welt.

 

Der aktuelle Teil der Chronik vermittelte einen Eindruck, was sich im vergangenen Jahr im und ums Schloss herum ereignet hatte.

 

Umrahmt wurde der Abend von der Musikgruppe ‚Alleweyl’ - Anja Wichmann, Jenny und Gerhard Escher. Die Gruppe,in historische Gewänder gekleidet, verstand es, auf mittelalterlichen Insturumenten zu vermitteln, wie es vor Jahrhunderten im Schloss geklungen haben könnte.

 

Wie sehr dieser Abend die Besucher in seinen Bann gezogen hatte, wurde am Schluss der Veranstaltung deutlich: Als ‚Alleweyl’ zum Abschied das Lied  ‚Adezur guten Nacht’  spielte, summte das gesamte Kutschenhaus spontan den Refrain die Liedes mit.

 

- Das Schlossprojekt Wirth & Karittke und das Colloquium Historicum Wirsbergense

 

präsentieren

 

Ort:      Schloss Thurnau, Kutschenhaus

Zeit:     Donnerstag,26. Febr. 2015, 19.30 Uhr 


‚Die zwei Türme’ von SchlossThurnau

 

Das ‚Colloquium Historicum Wirsbergense’ und das ‚Schlossprojekt Wirth & Karittke’ der Giech’schen Spitalstiftung laden am Donnerstag, 26. Februar um 19.30 Uhr ins Kutschenhaus von Schloss Thurnau zu einer Multivision über Vergangenes und Aktuelles rund ums Schloss ein. Die Veranstaltung wiederholt auf vielfachen Wunsch die Geschichten des letzten Schlossfestes Ende November 2015.

 

Die Multivision von Günter Karittke - begleitet von zeitgenössischer Musik - erzählt in Wort und Bild die Geschichte der mächtigen Schlosstürme und Vieles mehr. Es wird berichtet von Begebenheiten, die sich im Schloss zugetragen haben. Historisches Geschehen und aktuelle Ereignisse wechseln sich ab.

 

Nicht nur die  ‚Zwei Türme’ (aus ‚Der Herr der Ringe’ von J. R. Tolkin) haben viel erlebt. Auch die beiden mächtigen Türme der Thurnauer Schlossanlage - der Centturm und der WeißeTurm - können auf ein ereignisreiches Leben zurückblicken.

 

Sie waren Streitobjekt der Giechs und der Künssbergs, haben Abriss, Wiederaufbau, Krieg und rauschende Feste erlebt. Die Geschichten um die beiden Türme ziehen sich als roter Faden durch das Abendprogramm. Darüberhinaus erfährt das Publikum, was sich in den nächsten Jahren am und im Schloss verändern wird.

 

Mit künstlerischem Blick und sicherem Gespür für außergewöhnliche Perspektiven fängt Günter Karittke die jahreszeitlichen Stimmungen und Ereignisse im und ums Schloss ein und lässt das Publikum in die geheimnisvolle Atmosphäre des seit Jahrzehnten unzugänglichen Gefängnisturms eintauchen.

 

Mittelalterlich gewandete Herrschaften lassen Musik ihrer Zeit erklingen; der Erzähler belauscht die Gefangenen des Centturms, die Ruhedes historischen Schlosshofs wird vom sonoren Klang edler Oldtimer unterbrochen, im Unteren Schlosshof wird die tragische Liebesgeschichte von Romeo und Julia erzählt und die schöne Laurentiuskirche zeigt ihre barocken Kostbarkeiten.


FilmSchloss Thurnau- Hollywood war da!


Wie alles begann

 

von l. nach r.: Bap Koller, Kastellan Ralf Wirth, Klaus Bodenschlägel, Rupert Everett, Brian Morris

Günter Karittke und Ralf Wirth vom Schlossprojekt führten schon etliche hochrangige Delegationen aus Wirtschaft und Kultur durch die Schlossanlage, und die Stippvisite des Hollywoodstars wäre ihnen wohl nur als eine weitere interessante Episode im Gedächtnis haften geblieben, hätte die spontane Begeisterung Rupert Everetts für die alte Schlossdame in den folgenden Monaten nicht zu weitreichenden Auswirkungen geführt.

 


Ein weiterer Besuch des Stars - nun mit einer ganzen Filmcrew – bekräftigte das ernsthafte Interesse am Drehort Thurnau. Danach entschieden sich - von der besonderen Atmosphäre des Schlosses zunehmend fasziniert - Production Designer Brian Morris (Oscar nominiert) und der Regisseur Rupert Everett, Schloss Thurnau als Drehort vorzuschlagen.


Die endgültige Entscheidung wurde dann nach dem Besuch einer hochrangigen Delegation getroffen: Schloss Thurnau wird, neben Locations in Frankreich, Italien und Belgien, ein weiterer Drehort des internationalen Filmprojekts über die letzten Jahre von Oscar Wilde sein.

 

Eine nicht unwesentliche Rolle bei der Entscheidung für Schloss Thurnau als Drehort - so ein Mitglied des Filmteams – spielten auch das freundliche Entgegenkommen der Spitalstiftung, das engagierte Management von Herrn Bodenschlägel vom Stiftungsvorstand und die fachkundige Unterstützung durch das Schlossprojekt Wirth & Karittke. Hocherfreut über diese Entwicklung sind auch die Stiftungsvorstände Klaus Peter Söllner und Bürgermeister Martin Bernreuther.

 

Big Points für Schloss und Markt Thurnau

 

Die konstruktive Zusammenarbeit des ‚Schlossteams’ mit Michael von Hohenberg vom ‚Projekt Filmregion Ostoberfranken’  - er lenkte das Interesse der Filmbranche auf das Schloss Thurnau - war auch insofern erfolgreich, als sich bald noch weitere Interessenten für die Schlossanlage interessierten. Noch während der Verhandlungen für die Hollywoodproduktion klopfte das Fernsehen ans Schlossportal. - Das Lutherjahr 2017 warf seine Schatten voraus. Mitte des Jahres wurde nun Katharina von Bora, die Frau Martin Luthers, im Nordflügel und in der Kemenate erwartet. Die Hauptrollen wurden mit Karoline Schuch (Katharina von Bora) und Devid Striesow besetzt.

 

Dem besonderen Ambiente von Zwinger und Wehrgang konnten sich die Kreativen dieses Teams genauso wenig entziehen wie die Macher des Oscar-Wilde-Films. Der Zwinger hatte in beiden, vielleicht auch in einer dritten Filmproduktion im Schloss seinen Auftritt, denn auch der Regisseur einer weiteren Hollywoodproduktion erlag dem Charme der alten Schlossdame und ist interessiert..

 

Das Schlossprojekt hat die Filmschaffenden während der Dreharbeiten mit den räumlichen Besonderheiten der Schlossanlage vertraut gemacht und während dieser Wochen dokumentarisch begleitet. Nach Abschluss der Dreharbeiten konnten sich dann die Thurnauer in Wort und Bild über die Film-Aktivitäten im Schloss - vom Kulissenbau über Dekorationen bis hin zu den Dreharbeiten - bei einer Veranstaltung des Schlossprojektes informieren. - Wer die fertigen Produktionen später im Kino bzw. Fernsehen anschaut, wird sicher gespannt sein, welche Szenen nun im Schloss in welchen Räumen gedreht und welche Veränderungen dafür vorgenommen wurden.

 

Langfristig sind solche Schloss-Events Big Points für die weitere erfolgreiche touristische Entwicklung des Marktes entscheidend. Im Sog der Filmaufnahmen wurden in den Sommermonaten bis zu 100 Personen, als da wären Kulissenbauer, Cateringmitarbeiter, Schauspieler und weitere kurz- und langfristig Beteiligte betreut und versorgt. Etliche hatten vor Ort übernachtet und die Gastronomie in Anspruch genommen. 

 

Projekt Wasserfontäne im Thurnauer Schlossweiher

Thurnau wurde noch schöner!

Das Schlossprojekt W & K, unter der Leitung von Ralf Wirth, hat erneut ein  Projekt erfolgreich beendet.

Eine Fontäne im Schlossweiher, die eine Höhe von 5- 7 Metern erreicht, war ein weiteres  Ziel zur Verschönerung von Thurnau.

Diese Anschaffung soll nicht nur als Attraktion für den Fremdenverkehr dienen, sondern bietet daneben noch viele zusätzliche Vorteile. Da das Wasser mit Sauerstoff angereichert wird, kommt es unterstützend zu einer Verbesserung der Wasserqualität, die natürlich auch den Fischen zugute kommt. Außerdem wird durch die Wasserbewegung eine Verminderung der Verschlammung und Algenproduktion bewirkt.

Durch Verhandlung mit der Besitzerin und deren Verwalterin konnte Ralf Wirth eine Genehmigung von beiden Parteien für dieses Vorhaben erlangen.

Das Schlossprojekt bedankt sich bei dem Gemeinderat und Bürgermeister Martin Bernreuther, die in Vorfeld das Projekt befürwortet und unterstützt haben.